Montag, 9. Juli 2018

[ Buchgeflüster ] - Blade Runner

Blade Runner von Philip K. Dick

Nach einem Atomkrieg sind die meistens Menschen zum Mars ausgewandert. Dort leben sie mit Androiden zusammen, welche den Menschen dienen sollen.
Einige Androiden wollen allerdings zur Erde und dort ein eigenes Leben haben. 
Dort werden sie aber als Bedrohung angesehen und gnadenlos von Kopfgeldjägern gejagt.

Die Jagd auf Androiden ist jedoch nicht ganz einfach, da sie sich kaum vom Menschen unterscheiden. Einzig durch spezielle Empathie-Tests kann man herausfinden, ob es nun ein Androide ist oder ein Mensch.

Einer dieser Kopfgeldjäger ist Rick Deckard und bald muss er erkennen, dass die Grenze zwischen Androide und Mensch immer mehr und mehr verschwimmt....



Und man selbst fragt sich, wo der Androide aufhört und der Mensch anfängt.
Das Buch lässt einen wirklich nachdenken und wenn man sich nicht darauf einlässt, kann man mit dem Buch nichts anfangen.
   Wenn man sich fragt, warum man die Androiden so menschlich macht, funktioniert das Buch nicht. Man muss es um des Buches Willen akzeptieren.

Anfangs ist man relativ ratlos, da Philip Dick wirklich eine ganz eigene Welt erschaffen hat und einen einfach hineinwirft.
Nach und nach kann man sich dann ein Bild von der Welt machen.

Das Buch hat mir gut gefallen. Es hat mich gefesselt, unterhalten und zum Nachdenken gebracht.
Es bekommt 4 von 5 elektrischen Schafen.


juhk. d

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