Montag, 29. Juli 2019

[ Buchgeflüster ] - The Devil in Silver

The Devil in Silver von Victor LaValle

Nach einer Schlägerei findet sich Pepper plötzlich in einer Nervenheilanstalt wieder. Eigentlich wollte er nur den Ex seiner Nachbarin ein bisschen aufmöbeln, um diese für sich zugewinnen. Zu Peppers Pech befinden sich drei Polizisten in Zivil in der Nähe, die prompt eingreifen, ihn nach einem kurzen Kampf überwältigen und dann ins New Hyde Hospital bringen.
Als er dort aufwacht,  sagt er zwar, dass er nicht hier her gehört (aber das tun ja niemand), nur will ihm niemand zuhören und er wird die nächsten drei Tage zur Überwachung im New Hyde verbringen müssen. Er sagt sich, dass er das schon irgendwie überleben wird; er muss sich nur normal verhalten, dann kommt er problemlos wieder raus. Allerdings bekommt Pepper gleich in seiner ersten Nacht Besuch von einem menschenähnlichen Wesen mit einem Bisonkopf. Dieses Ding ist unter den anderen Patienten allgemein als der Teufel gekannt....


Was für ein feines Buch. Da muss ich mir doch glatt mal die Hände aneinander reiben. Gut.

Der Schreibstil ist wirklich angenehm zu lesen und der auktoriale Erzähler wirft immer wieder ein paar kurze, eigene Gedanken ein.
Die Geschichte hält bei Laune und weiß wirklich zu unterhalten und zu überraschen.

Fast alle Charaktere sind liebenswert. Vor allem ist Dorry einfach ein Schatz!


The Devil in Silver bekommt von mir 4 von 5 Büffelköpfen.



juhk. d

Samstag, 27. Juli 2019

Ein King für alle

Bevor King sein nächstes Buch raushaut (Das Institut, 10.09), muss ich noch schnell diesen Post hier veröffentlichen, da ansonsten ja wieder eines offen ist. Nun folgt eine Liste der besten Bücher von Stephen King und welche davon ich noch einmal lesen werde *sparkle*

Alphabetisch geordnet, ich hab nicht allzu lange darüber nachgedacht, die dick hervorgehobenen Titel werde ich auf jeden Fall nochmal lesen und jetzt los geht's.






Zur Zeit lese ich eh gerade Feuerkind wieder. Ich bin ja gespannt drauf, ob King die Firma mal wieder vorkommen lassen wird. Das was ich bis jetzt von Das Institut gelesen habe, könnte etwas damit zu tun haben. 

Und nun hab ich gerade herausgefunden, dass er Holly Gibney doch weiter ausschlachten wird.... Finde ich doch ein bisschen schade, aber vielleicht wird das nächste Buch mit ihr ja eh ganz toll. 


Was sagt ihr zu der Liste? Hab ich eines eurer Lieblingsbücher vergessen? Könnt ihr eine Wahl nicht nachvollziehen? 

Lasst es mich wissen.

juhk. d

Mittwoch, 24. Juli 2019

teebreuQ #31

ENDLICH hab ich "Kraft des Bösen" von Dan Simmons durchgelesen. 18 Tage für 1180 Seiten.... Zum Vergleich: "ES" hab ich mal an acht Tagen durchgezogen.
Das Buch.... war.... na ja. Werde wohl von Simmons kein Buch mehr kaufen. Zwei beinahe Totalausfälle sind dann doch genug. Bin wirklich verdammt froh, dass ich mit dem Buch jetzt durch bin; mir kommt's so vor, als hätte es mich die letzten 18 Tage von allem Anderen abgehalten.
Es hat mir kein bisschen die Tage versüßt.


Süß: Lebensmittel- und Getränkehersteller kommen jetzt immer öfters mit Produkten an, die weniger Zucker enthalten. Finde ich ja schön und gut, nur machen die das halt nur bei Fressalien, die süß sein sollen. Dagegen spricht natürlich auch nichts! Ist sogar super. Wo man meiner Meinung allerdings auch ansetzten könnte, oder wo einfach generell Zucker als Zutat verboten werden sollte, sind Lebensmittel, bei denen man gar nicht auf die Idee kommt, dass da überhaupt Zucker (oder andere Süßungsmittel) beigemischt werden. So zum Beispiel bei Gemüsemayonnaisen, "pikante" Aufstriche und bei fucking Toastbrot! Was zum Teufel hat Zucker in Toastbrot zu suchen? Und auch wenn die Menge noch so gering ist, ist es einfach absolut unnötig. In Brotbackwaren sollte sowas nicht drinnen sein....
Der Witz ist ja, dass die großen Hersteller, die die man einfach kennt, bei denen man sich denkt "ach das Toastbrot ist hochwertiger, deswegen zahl ich auch gern mehr", Zucker untermischen. 
Ich musste drei Supermärkte abklappern, um an Toastbrot zu kommen, dass ohne Zucker auskommt. Auf der Plusseite: es ist das billigste Toastbrot. Schmeckt aber gut und ist auch saftig.

Klingt jetzt nach einem großen Aufreger, aber wir bleiben alle locker. Bei Toastbrot sind die Mengen eh sehr gering, sodass ich auch das "gute" Markentoastbrot esse, wenn es mir aufgetischt wird. Wenn ich aber selbst einkaufe, hol ich mir das Noname-Toastbrot. Weil es eben auch anders geht. 


Leider geht es bei manchen Sachen nicht anders. 
So zum Beispiel bei Animal Crossing. Zur Zeit kann ich es nur auf dem 3DS spielen, da das AC für Switch ja leider verschoben wurde.... New Leaf macht aber noch immer Spaß, vor allem nachdem ich mir nun endlich einen zweiten Bewohner geholt habe. 
Vom Switch-Teil, New Horizon, hab ich bis jetzt nur den Trailer gesehen und der zeigt eh schon viele neue Features. Der Rest soll für mich eine Überraschung sein.
Ich hab mir aber noch ein paar Dinge überlegt, die auch ganz nett wäre, eigentlich ja nur zwei Dinge: Photos machen mit dem Nook Phone und ein AC:NH internes soziales Netzwerk. Die Photofunktion kommt mir realistisch vor. Das soziale Netzwerk eher weniger, da man dann viel Blödsinn und Unangemessenes schreiben könnte und wie wir ja wissen, versucht Nintendo immer die jungen Spielerinnen und Spieler zu schützen. (RIP Miitomo)
Tja, ich bin zwar traurig, dass AC:NH verschoben wurde, aber das kommt ja dem Spiel zugute und mein 3DS wurde mal wieder entstaubt.


Und jetzt hab ich gerade eben Staub gewischt und Staub gesaugt. Ich müsste mir wirklich mal Türen für die Spieleschränke und Bücherschränke besorgen. Die sind am nervigsten zu putzen.


Da das "gerade eben" da oben nun schon ein paar Stündchen her ist, setzte ich hier nun einen Schlusspunkt.

juhk. d

Montag, 22. Juli 2019

[ Buchgeflüster ] - The Halloween Tree (Halloween)

The Halloween Tree von Ray Bradbury

Jahr für Jahr treffen sich neun Freunde, um an Halloween ein paar Süßigkeiten abzustauben; doch wird ihre Süßigkeitenrunde dieses Jahr wohl leider ausfallen müssen. Zur abgemachten Zeit treffen sich alle außer Pipkin. Die acht Freunde gehen besorgt zu Pipkins Haus und schauen, was los ist. Als er raus kommt, sehen sie einen schwächlichen, ruhigen und unkostümierten Pipkin. Er versichert seinen Freunden, dass er auf keinen Fall Halloween verpassen wird und sie sollen ihn bei einem bestimmten Haus treffen. 
Sie gehen zu jenem Haus und wenig später taucht auch Pipkin auf, nur um gleich von einer dunklen Gestalt mit Sense davon getragen zu werden. Der Besitzer des Hauses kommt raus und verspricht den acht Jungen bei der Rettung Pipkins zu helfen.
Allerdings wird das nicht ganz einfach werden. Eine Reise durch Zeit und Raum beginnt....

Spoiler: sie haben keine TARDIS


The Halloween Tree richtet sich eher an das jüngere Publikum, so im Alter von 10 bis 12. Dennoch dürfen auch ältere Leute das Buch lesen. Hi.

Bradbury erzählt hier über die Geschichte von Halloween(kostümen) und Halloween-Traditionen andere Länder und packt das alles in die Geschichte der Jungen ein. Recht detailreich geht er hier natürlich nicht vor –das Buch hat nur ~150 Seiten–, aber ein paar Informationen bekommt man doch und wenn man will, kann man ja selbst noch irgendwo mehr darüber nachlesen.


The Halloween Tree bekommt von mir 3,5 von 5 Kürbislaternen.



juhk. d

Freitag, 19. Juli 2019

Montag, 15. Juli 2019

[ Buchgeflüster ] - They Both Die at the End (Am Ende sterben wir sowieso) uftruif

They Both Die at the End von Adam Silvera

Was wäre, wenn dir durch einen Anruf gesagt werden würde, dass du innerhalb der nächsten 24 Stunden sterben wirst? Was würdest du tun? Mit wem würdest du deinen letzten Tag verbringen?
Death-Cast ist ein Unternehmen, das genau solche Anrufe macht. Die betroffenen Personen sollen sich dadurch von ihren Liebsten verabschieden können und eine Chance haben, die letzten Stunden von voll ausleben zu können.

Kurz nach Mitternacht ertönen Glockenschläge aus dem Hand von Mateo (18) und sofort weiß er, das es ein Anruf von Death-Cast ist.
Ein bisschen später hört Rufus (17) ebenfalls die Glockenschläge.

Beide können aus verschiedenen Gründen ihren letzten Tag nicht mit ihren Liebsten verbringen, aber sie wollen den Tag nicht verschwenden und dann einfach sterben.
Sie melden sich daher bei Last Friend an: eine App, die speziell für Leute entwickelt wurde, die von Death-Cast angerufen wurden.
Mateo wird von ein paar Leuten angeschrieben, aber alle davon tun das aus irgendwelchen dubiösen Gründen. Schließlich wird er auch das Profil von Rufus aufmerksam und schreibt diesen an.
Sie schreiben kurz, führen einen Video-Chat und schließlich treffen sie sich, um ihre letzten Stunden miteinander zu verbringen.



Obwohl ich dieses Buch an nur einem Tag gelesen habe, kann ich mich der Meinung vieler nicht ganz anschließen. Es ist gut, es tut weh und man verdammt Silvera ein bisschen. Aber absolut wundervoll und herzbrechend ist es für mich dann doch nicht.

Die ersten ~70 Seiten war ich nur ein bisschen interessiert und die Charaktere fand ich in Ordnung. Meistens liest man aus der Perspektive von Mateo oder Rufus, manchmal kommen aber auch andere Personen zu Wort.
Jedenfalls mochte ich die Charaktere nach diesen zirka 70 Seiten plötzlich mehr, als ich gedacht hätte, dass es möglich wäre. Da war irgendwann ein Punkt, an dem ein Hebel umgestellt wurde und ich (fast) pausenlos weiterlesen wollte.
Vor allem sind Mateo und ich uns sehr ähnlich, was doch ein bisschen gruselig ist. Immerhin bin ich die eine spezielle Schneeflocke, die spezieller ist als all die anderen! 

Weiter im Text.
Ich lese also und lese und lese und lese über ein Situationen, in denen meine Tränendrüsen aktiv werden wollen, es aber dann doch nicht ganz reicht. Die Sicht wird leicht verschwommen, aber der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brächte, will einfach nicht fallen. (Was für ein passendes Sprichwort.)
    Und am Ende dann nix. Gar nix. Was selbst ich äußerst ungewöhnlich finde. 
Lag's daran, dass es eh von Anfang an klar war? Oder vielleicht daran, dass die Beiden einen wirklich wunderbaren Tag hatten und es okay ist? Es hätte ja ganz anders ablaufen können. Möglicherweise sind sie mir ja doch egaler als angenommen? 
Ich weiß es nicht.

Zum Konzept des Death-Cast: es ist interessant, wenn auch nicht ganz verständlich. Klar, man kann die letzten Stunden bestmöglich ausleben, aber wer will schon wirklich wissen, dass man heute sterben wird? Das sind die zwei Seiten, die ich hier sehen. 

Aber die Frage "Was würdest du tun, wenn du nur noch heute zu leben hast?" ist wohl den Meisten bekannt und hier musste ich sie mal wieder für mich beantworten.


They Both Die at the End
bekommt von mir 3 von 5 NSM (nicht verschwendete Momente).



"That's a pretty dark bright side."

 -Adam Silvera, 2017, They Both Die at the End


juhk. d

Samstag, 13. Juli 2019

Und wie viele Polygone hast du?

Seit ungefähr einen Monat spiele ich mit dem Gedanken Erdbeerkonfetti ein neues Design zu verpassen und ein bisschen aufzuräumen. Schon wieder. Die letzte Neugestaltung gab's ja 2017 (siehe hier und hier).
Jetzt möcht ich's ein bisschen heller gestalten und Lowpoly Erdbeeren durch die Luft werfen (wie Konfetti). Naiv wie ich nun mal bin, dacht ich mir, dass das an einem Wochenende locker drinnen ist. Muss mich nur damit beschäftigen. 

Jetzt sind wir hier und es hat sich noch immer nichts getan. Diese Lowpoly Dinger können grauenvoll viel Zeit fressen!



Da! Dieses Miststück zum Beispiel! Sie sieht Scheiße aus und hat mir ~7 Stunden gestohlen. 

Nebenbemerkung: das Öffnen der Photoshop-Datei dauert zirka 10 Minuten (oder länger).... Die Datei ist nicht besonder groß, aber es sind halt über 300 Ebenen.

Mein Detailwahnsinn und Perfektionismus ­–der sowieso nie perfekt ist–, tun mir und den Erdbeeren hier absolut keinen Gefallen. Weniger ist mehr. Hab mittlerweile noch eine andere Erdbeere gemacht und die sieht viel besser aus.
Hab jetzt also eine Erdbeere für das neue Design und ein paar Gedanken, wie's denn sonst so ungefähr aussehen soll. 

Geht voran! 



juhk. d

Montag, 8. Juli 2019

[ Buchgeflüster ] - 2666

2666 von Roberto Bolaño

2666 besteht eigentlich aus fünf Büchern, die getrennt hätten erscheinen sollen. Die Erben Bolaños entschieden sich allerdings dazu, ein dickes Buch daraus zu machen. Daher lässt sich jetzt keine gescheite Inhaltsangabe verfassen. Ich könnte zwar auf alle Teile einzelne eingehen —was ja geschehen wäre, wenn's einzelne Bücher wären (von daher ist das eine schlechte Ausrede), allerdings hätte ich dann wohl kaum alle gelesen—, werde jetzt aber nur ein paar Themen aufzählen, die sich in jedem Teil finden lassen.

  • Mord/Gewalt
  • Literatur
  • Santa Teresa

Ich find's wirklich schade, dass mir 2666 kaum gefallen hat. Ich hab mich wirklich darauf gefreut und wollte es unbedingt lesen.
Dann hab ich angefangen und mal den Teil über die Kritiker gelesen (dessen Ende jede Person vorhersehen kann). Da war ich noch enthusiastisch und dachte: "Okay, es ist der Anfang. 160 Seiten. Jetzt wird's dann bestimmt richtig gut."

Der Teil über Amalfitano: "Fängt gut an, entwickelt sich spannend. Ende.... War jetzt doch Nichts."

Jetzt kommt Fate. 
Ab da ging dann meine Leselust schnell der den Berg hinab. Gefälle 91%

Teil Nummer Vier, der längste Teil, der Teil über die Verbrechen.
Warum das der längste Teil ist? Vielleicht weil sich Bolaño hier zirka 114mal wiederholt: "Frau/Mädchen wurde vaginal und anal vergewaltigt, dann erdrosselt.
So ähnliche Sätze darf man wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder lesen. Nach dem zwanzigsten Mal denkt man sich dann: "Ja, okay! Ich hab's begriffen! Santa Teresa und Umgebung sind Scheiße, aber bitte schreib doch mal was anderes!"
Bolaño: "Frau/Mädchen wurde vaginal und anal vergewaltigt, dann erdrosselt." 
Ganz klar, es ist grauenhaft und grässlich, dass solche Dinge geschehen, aber es ist einfach ermüdend, wenn man es immer wieder lesen muss.

Da war ich wirklich kurz davor, zum ersten Mal ein Buch abzubrechen und nie wieder zu berühren. Das konnte ich dann aber doch nicht. Vielleicht ist ja Teil Fünf, Archimboldi, die große Erleuchtung.

Nö. Die letzten paar Seiten über Lotte waren ganz nett.


Ich kann leider nicht verstehen, was an 2666 so unglaublich ambitioniert sein soll, so unvergesslich, so meisterhaft, so den Roman neuerfindend.... 
Ja, es ist ein Stück Literatur. Ich könnte so etwas nie schreiben. Mir gefällt auch, wie sich die einzelnen Teil immer wieder berühren. 
Letzten Endes ist es für mich allerdings ein langweiliges Stück Literatur, welches mir nichts gegeben hat. 

2666 bekommt von mir 1 von 5 nicht-getrennte Teile. 
Ich hab's wohl einfach nicht verstanden.

    


juhk. d

Donnerstag, 4. Juli 2019

[ Juni 2019 ] - Switch Spieleaktivität


Yo, ganz viel Dragon's Dogma halt, ne?



juhk. d

Dienstag, 2. Juli 2019

Trashqueen

Zwei Freundinnen und ich sind letztens zu der Erkenntnis gekommen, dass ich Müll bin. Sie haben mich in einer Mülltonne gefunden und ich bin deren Müllkind. 
So richtig übler, sauberer Müll. Ich wurde ja schließlich gut erzogen und dusche jeden Tag, manchmal auch mehrmals täglich. Sommer....

Ich bin also Müll und ihr solltet mich wegwerfen. Lasst keinen Müll rumliegen! 

So ein Leben als Müll ist aber gar nicht schlimm. 
Verwandte und Freunde sind immer in der Nähe: Mülleimer, -tonnen....
Neue Klamotten kosten nicht viel: Mülltüten, -beutel....
Spielsachen finden man überall: gebrauchte Heroinspritzen, abgelaufene Pillen, Flaschen....
Man kommt gratis rum: Müllabfuhr. Aber Achtung, die wollen euch am Ende loswerden. Für. Immer.

Und wisst ihr was noch? Man darf auch als Müll Tee trinken! Um das zu feiern, gibt's jetzt eine Teeparty und daher muss sich der Müll jetzt ein bisschen aufhübschen, salonfähig machen. 
Kommt also zu Teeparty der Trashqueen.




Mad Trashqueen

Endlich konnte ich die Bilder mal verwerten. Geistern ja schon lange genug auf der Festplatte rum. 

Die Portraits sind eigentlich nur ein Nebenprodukt; ich wollte "Eine verrückte Teegesellschaft" nachstellen. Daraus ist leider nichts geworden. Ich hab zwar alles hergerichtet und ein paar Photos gemacht, aber bei der Bearbeitung gab's dann einige Probleme, sodass ich's aufgegeben habe. Irgendwann muss ich es nochmal neu machen.
    Aber immerhin hab ich noch ein paar Portraits meines Hutmachers gemacht. Die sind ja nicht zu übel. Nicht perfekt im Rahmen, Hintergrund ist auch nicht schön glatt, man sieht mich.... Wie gesagt, nicht zu übel. 




juhk. d

Montag, 1. Juli 2019

[ Buchgeflüster ] - More Than This (Mehr als das)

More Than This von Patrick Ness

Seth ertrinkt. 
Kurz bevor er endgültig untergeht, wird er von einer Welle gegen einen Felsen geschleudert. 
Plötzlich wacht er auf einer verlassenen Straße auf. Er ist allein und irgendwie kommt ihm die Umgebung bekannt vor. Wie ist das möglich? Er ist gerade gestorben und nun ist er.... wo? In der Hölle? Schnell erinnert er sich an den Ort wieder: er ist in England. In seiner alten Heimatstadt bevor er und seine Familie nach Amerika gezogen sind. Bevor sein jüngerer Bruder den "Unfall" hatte....
Er muss tatsächlich in der Hölle sein.



Das Buch hat mich doch recht überrascht. Ich habe nicht erwartet, dass es das ist, was es letzten Endes ist. Ich habe tatsächlich etwas völlig Anderes erwartet und wurde dann ein bisschen weggeblasen.
Ganz perfekt ist es leider nicht, aber doch sehr überraschend. Niemand würde hier P.K.D. erwarten. Spoiler?

Vielleicht ist das Buch ja gar kein Buch, sondern (traurige) Realität. Immerhin sieht's aktuell so aus, als würden wir uns der Hölle mehr und mehr nähern.
Und bevor ich jetzt zu viel über die Geschichte verrate, hör ich lieber mal auf.


More Than This bekommt 4 von 5 Konservendosen.
Für Science-Fiction Fans ist er definitiv empfehlenswert, auch wenn man die Idee des Buches vielleicht schon andernorts kennt.



juhk. d