Montag, 16. Juli 2018

[ Buchgeflüster ] - Mr. Mercedes

Mr. Mercedes von Stephen King

Seit einem halben Jahr ist Detektiv Bill Hodges pensioniert und der Ruhestand nagt an ihm. Er sitzt hauptsächlich nur noch vorm Fernseher, isst Fertiggerichte, wird dick und hält immer wieder den Revolver seines Vaters in der Hand....
Eines Tages bekommt er einen Brief ohne Absender. Im Brief entpuppt sich der Absender als der Mercedes-Killer; einer von Bills letzten Fälle und einer der wenigen, die er nie lösen konnte.
Ein Katz und Maus spiel beginnt.




Da hat King uns mal einen spannenden Krimi geliefert und es wäre noch spannender gewesen, wenn ich nicht schon gewusst hätte, dass Mr. Mercedes der erste Teil einer Trilogie ist.
Und hey, falls ihr es bis jetzt noch nicht gewusst habt, so wisst ihr es jetzt. Ha! Viel Spaß beim Lesen.
Nah, das macht die Geschichte nicht kaputt.

Das Buch hat wirklich Spaß gemacht. Zu bemängeln hab ich jetzt gerade auch nichts daran. Perfekt ist es natürlich nicht, aber fast.
Die Personen hat King super charakterisiert, es gibt viele grandiose Szenen und das Buch ist rundum echt solide. 
Hier können auch nicht-King-Leser zugreifen.

Mr. Mercedes bekommt von mir 4,5 von 5 blaue Regenschirme.



juhk. d

Freitag, 13. Juli 2018

Xenoblade Chronicles 2

Das ultimative Anime-RPG

Diese Woche habe ich endlich mal Xenoblade Chronicles 2 angefangen und nach ~10 Stunden hab ich nun Redebedarf.

Es gefällt mir richtig gut.
Die Story zieht nun an, wird ernster. 
Teilweise kommt's mir so vor, als würde ich einfach einen Anime spielen. Vor allem ist Poppi der feuchtestes Traum eines Otakus ähm.... von Tora. Einfach genial.

Das Kampfsystem gefällt auch wieder, nur weiß ich noch nicht recht, wie die Kombos funktionieren. Es wurde zwar eh mal erklärt, aber halt nur einmal.... 
   Generell wird alles nur einmal erklärt und das ist doch ein riesen Minuspunkt. Nirgends im Spiel kann man nachlesen, wie dieses und jenes funktioniert und Anleitungen gibt es sowieso nicht mehr. Schade.

Ein weiterer, kleiner Minuspunkt:
Öffnet man Truhen oder besiegt ein Monster, so fliegen die Gegenstände aus der Truhe/dem Monster raus und man muss sie extra einsammeln. 
Frag mich wirklich, was das soll, da es doch ein bisschen nervig ist und wenn nun mehrer Gegner da sind, verschwinden die Gegenstände auch gerne mal....
Jetzt fällt mir gerade ein: vielleicht soll's an Lootboxen erinnern. Man erkennt ja auch gleich an der Farbe, wie selten der Gegenstand ist.
   Jedenfalls würde es mir mehr gefallen, wenn's halt so wäre, wie bei allen anderen RPGs bzw. beim Vorgänger.

Vom Technischen her gibt's nicht viel zu meckern.
Das Spiel ist schön. Musik passt. Synchro ist meistens auch gut.
Die Animationen sind teilweise aber doch sehr steif; so wie beim ersten Teil.
Und manchmal sind die Charaktere schlechte Schauspieler, die total am Overacting sind. Also wirklich brutal übertrieben.


Ende.

juhk. d

Montag, 9. Juli 2018

[ Buchgeflüster ] - Blade Runner

Blade Runner von Philip K. Dick

Nach einem Atomkrieg sind die meistens Menschen zum Mars ausgewandert. Dort leben sie mit Androiden zusammen, welche den Menschen dienen sollen.
Einige Androiden wollen allerdings zur Erde und dort ein eigenes Leben haben. 
Dort werden sie aber als Bedrohung angesehen und gnadenlos von Kopfgeldjägern gejagt.

Die Jagd auf Androiden ist jedoch nicht ganz einfach, da sie sich kaum vom Menschen unterscheiden. Einzig durch spezielle Empathie-Tests kann man herausfinden, ob es nun ein Androide ist oder ein Mensch.

Einer dieser Kopfgeldjäger ist Rick Deckard und bald muss er erkennen, dass die Grenze zwischen Androide und Mensch immer mehr und mehr verschwimmt....



Und man selbst fragt sich, wo der Androide aufhört und der Mensch anfängt.
Das Buch lässt einen wirklich nachdenken und wenn man sich nicht darauf einlässt, kann man mit dem Buch nichts anfangen.
   Wenn man sich fragt, warum man die Androiden so menschlich macht, funktioniert das Buch nicht. Man muss es um des Buches Willen akzeptieren.

Anfangs ist man relativ ratlos, da Philip Dick wirklich eine ganz eigene Welt erschaffen hat und einen einfach hineinwirft.
Nach und nach kann man sich dann ein Bild von der Welt machen.

Das Buch hat mir gut gefallen. Es hat mich gefesselt, unterhalten und zum Nachdenken gebracht.
Es bekommt 4 von 5 elektrischen Schafen.


juhk. d

Sonntag, 8. Juli 2018

[ Juni 2018 ] - Games Pick Up

Hab ein bisschen bei Medimops geplündert. Teilweise einfach wahllos zugegriffen, manches davon wollte ich wirklich.




















juhk. d

Montag, 2. Juli 2018

[ Buchgeflüster ] - The Stories of Ray Bradbury (56-60)

A Scent of Sarsaparilla
Mr. William Finch hat die letzten drei Tage auf dem Dachboden verbracht.
Seiner Frau hat er erzählt, dass er da oben aufräumt, sie hört allerdings kein einziges Geräusch vom Dachboden her.
Als er am dritten Tag wieder runterkommt, ist er völlig aufgeregt und sagt seiner Frau, dass Dachböden Zeitmaschinen sind. All die Dinge, die man dort hat, erinnern einen an die Vergangenheit.
Er fragt sie, ob sie nicht auch an bestimmte Orte, Zeiten, Erinnerungen zurückreisen möchte.
Cora sieht aber immer nur die negativen Dinge aus der Vergangenheit und regt sich über sein Verhalten auf.
An einem anderen Tag fragt er sie noch ein letztes Mal, ob sie nicht mit ihm gehen will. Sie verneint und er verabschiedet sich von ihr....
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Die Idee gefällt mir sehr gut.
Ist wieder eine seiner besseren Geschichten.


The Picasso Summer
George und Alice Smith sind in Biarritz (Frankreich) auf Urlaub.
George hat gehört, dass Picasso auf gerade hier sein soll und er denkt ständig darüber nach, wie es wohl wäre, wenn er ihn sehen würde. Der Urlaub interessiert ihn kaum noch.
Am Abend befindet er sich noch immer am Strand. All die anderen Badegäste sind schon weg.
Plötzlich taucht ein Mann auf, geht den Strand entlang und beginnt, mit einem Eisstiel im Sand zu zeichnen....
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Eine schicksalhafte Begegnung. Das war's.


The Day It Rained Forever
Mr. Terle, Mr. Fremley und Mr. Smith haben ein Hotel in einer Wüstenregion.
Tag für Tag warten sie darauf, dass es endlich mal wieder regnet, aber es regnet immer nur am 29. Januar.
Es ist wieder der 29. Januar, aber es kommen keine Regenwolken.
Ein Auto bleibt stockend vor dem Hotel stehen. Eine ältere Dame steigt aus. 
Die Männer kommen sofort zu ihr, bringen sie ins Hotel und machen ihr Essen.
Sie sagen zwar, dass das Alles auf's Haus geht, sie will dennoch bezahlen. Miss Hillgood holt ihre Harfe hervor, beginnt zu spielen und der Regen fällt.
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Stichwort: Magie der Musik
Schön.


A Medicine for Melancholy
Camilia liegt im Sterben. Die Ärzte wissen einfach nicht, welche Krankheit sie hat.

Ihr Bruder kommt auf die Idee, dass sie Camilia samt Bett raus, vor das Haus bringen sollen, damit die Leute sie sehen können. Irgendjemand wird sich schon finden lassen, der die richtige Heilungsmethode für sie kennt.
Schnell kommen allerhand Leute zu ihr und geben ihren Rat ab.

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Die Jeder-Kennt-Ein-Hausmittel-Idee finde ich gut und die Geschichte an sich ist auch schön.


A Shoreline at Sunset
Ein Junge kommt zu Tom und Chico gerannt. Er will, dass sie sofort mit ihm kommen, da eine seltsame Frau an den Strand gespült wurde.
Nach kurzem Hin und Her gehen sie mit und sehen, dass am Strand eine bewusstlose Meerjungfrau liegt.
Chico plant sofort, sie mitzunehmen und Geld mit ihr zu verdienen. Er läuft los, holt seinen Truck und 300 Pfund Eis.
Tom allerdings ist von ihr einfach nur begeistert und will sie in Ruhe lassen. Während Chico weg ist, sieht er zu, wie die Wellen sie langsam wieder mitnehmen.
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Jaaa, okay. 


juhk. d