Montag, 20. November 2017

The Loney

The Loney von Andrew Michael Hurley

In der Karwoche von 1976 reist eine kleine Glaubensgemeinschaft nach einigen Jahren wieder zu Loney; eine Küste im Norden Englands, wo der Schrein der heiligen Anna steht.
Unter den Pilgern befinden sich "Tonto", sein Bruder Andrew "Hanny", deren Mutter und Vater und der neue Pater Bernard. 
Mit Pater Wilfred unternahmen sie diese Pilgerreise jährlich, doch ein paar Jahre vor seinem Tod wollte er nicht mehr nach Loney und der Ort war schnell vergessen.

Hanny sollte durch diese Reisen von seiner Krankheit geheilt werden, er ist geistig zurückgeblieben.
All die Jahre wurde er nicht geheilt, aber 1976 verläuft die Pilgerreise ein bisschen anders und Hanny wird geheilt....




Ich fand The Loney unglaublich langatmig....
Spannung wird nur ganz, ganz langsam aufgebaut und auch nur ein bisschen.
Es passiert fast nichts.
Ungefähr nach der Hälfte kam dann ein bisschen Fahrt auf, aber das ebbte dann wieder schnell ab.

Horror gibt's auch nicht wirklich (abgesehen von einer fanatischen Christenmutter....). 
Ich dachte immer wieder, dass jetzt langsam etwas angeschlichen kommt -es gab definitiv ein paar Momente-, aber es war dann doch nichts.

Das Lesen fiel mir auch nicht ganz einfach, weil ständig zwischen Zeitebenen gewechselt wird, allerdings ohne irgendeine Zeitangabe zu machen.
Es folgen ein paar Leerzeilen und plötzlich liest man von einer anderen Zeit.
Man kommt zwar eh drauf, aber es nervt.

Was das Buch in einer Stranger-Things-Liste zu suchen hat, kann ich absolut nicht verstehen.

Ich habe mir etwas völlig Anderes vorgestellt.
Ich dachte, dass Hanny geheilt wird, aber Etwas von ihm Besitz ergreift. Falsch gedacht.


Positiv hervorzuheben ist allerdings, dass Hurley wirklich atmosphärisch schreibt.




juhk. d

The Stories of Ray Bradbury (1-5)

The Night
Die Geschichte spielt in einer kleinen Stadt. Es ist Nacht. Doug und seine Mutter fragen sich, wo Skipper, Dougs Bruder, bleibt; er sollte schon längst Zuhause sein. Als Mutter plötzlich sagt, dass sie mit Doug den Block runtergehen will, um nach Skipper zu suchen, breitet sich mehr und mehr Angst in Doug aus.
Dougs ganzes Weltbild droht plötzlich aus den Fugen zu geraten und sich zu verändern.
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Es ist ein bisschen schwer, das rüberbringen, was Bradbury mit dieser Geschichte erreichen will.
Der Leser soll mit Doug verschmelzen (der Erzähler sagt ständig "du") und erleben, was Doug erlebt. Diese Entwicklung durchmachen.
Ihr solltet die Geschichte selbst lesen, ich kann das gerade nicht gut wiedergeben. 


Homecoming/Uncle Einar/The Traveler
Diese drei Geschichte gehören mehr oder weniger zusammen. Es sind drei eigenständige Geschichten, bei alle geht es aber um die Mitglieder der Elliott Familie.
Es ist also prinzipiell egal, ob man nun alle drei liest oder nur eine

  • HomecomingEs ist Halloween und die ganze Elliott Familie trifft sich mal wieder. Die Familienmitglieder kommen von Nah und Fern, manche sind jung, manche alt und manche sind Mumien. Wortwörtlich.
    Die Elliotts sind Vampire, Mumien, Hexen und andere unsterbliche Wesen.
    Und dann gibt es auch noch Timothy, ein ganz normaler Mensch. Kein Wunder, dass er sich wie ein Aussenseiter fühlt....
  • Uncle EinarOnkel Einar (ein geflügelter Vampir) haben wir schon in Homecoming kennengelernt.
    Hier erfahren wir, was ihm nach dem Familientreffen widerfahren ist: beim Nachhauseflug hat er einen Unfall, er verliert seine "Nacht-Sinneswahrnehmung" und ist von nun an, an den Boden gebunden, da das Fliegen am Tag zu gefährlich ist. Er trifft eine Frau und findet einer Weg, wie er am Tag ungehindert fliegen kann
  • The TravelerHier stehen Onkle Jonn und Cecy, eine Schwester von Timothy im Mittelpunkt.Onkle Jonn, ein eher unbeliebtes Familienmitglied, hört ständig Kirchenglocken. Sie werden lauter und lauter und lauter, bis es nicht mehr auszuhalten ist. Er will daher Cecy um Hilfe bitten, doch sie ist mal wieder auf "Reisen" und daher droht Onkle Jonn, die ganze Familie bei der Polizei auffliegen zu lassen, wenn er sie bis 18 Uhr nicht findet oder sie wieder zurückkommt....Cecy kann in die Köpfe andere Personen (oder auch Tiere) eindringen, einfach nur anwesend sein und durch deren Augen sehen, oder sie sogar vollkommen übernehmen und die Person ändern.Ihre Mutter hält diese Gabe für sehr nützlich, doch ihr Vater fragt sich nur, was mal aus ihr werden soll, wenn sie doch immer nur im Bett liegt und durch die Köpfe anderer Wesen wandert; daher will Cecy ihm zeigen, wie nützlich ihre Gabe tatsächlich ist.
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Alle drei Geschichten haben mir wirklich verdammt gut gefallen.
Hier wird einem gleich klar, dass Bradbury eigentlich über alles gut schreiben kann, egal ob es jetzt eine Liebesgeschichte (Uncle Einar), Horrorgeschichte (The Traveler) oder Aussenseitergeschichte (Homecoming) ist.


The Lake
Harold, ein 12jähriger Junge, erlebt, wie seine Schulkameradin und wahre Liebe, Tally, im Michigansee ertrinkt, doch ihr Körper wurde nicht gefunden.
Ein paar Monate später zieht er mit seiner Familie weg; sie fahren mit dem Zug und Harold lässt all seine Kindheitserinnerungen zurück, auch die an Tally.
Acht Jahre später fahren er und seine Frau mit dem Zug zum Michigansee und plötzlich kommen seine Erinnerungen wieder zurück.
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Auch diese Geschichte hat mir richtig gut gefallen. 
In aller Kürze würde ich The Lake als tragische Liebesgeschichte beschreiben.




juhk. d

Sonntag, 19. November 2017

± Sonntag

Bis ~12 Uhr war der heutige Tag ganz mies/komisch.

Hab heute unglaublich schlecht geschlafen. Unter anderem hat mich die Katze um 2 Uhr aufgeweckt und 2 Uhr ist pures Gift für mich. Diese Uhrzeit tut mir einfach nicht gut. Ich kann's nicht wirklich erklären, aber ist so.

Andere Faktoren hat es bestimmt auch noch gegeben, aber ich kann jetzt keine benennen.

Heute hat's geschneit.
Das lass ich jetzt einfach mal so im Raum stehen.


Nach 12 Uhr ging's dann langsam bergauf.
Spätestens mit'm Kochen war alles gut.

Heute gab's (zum ersten Mal) Quiche. ♥
Hab mich ein bisschen verliebt. Werde das definitiv öfters machen und immer irgendwie variieren.  




Danach hab ich noch Apfelkompott gemacht.
Das lass ich gerade noch auskühlen, aber dazu ein andermal mehr.


Wünsche euch noch einen guten Abend.

juhk. d

Samstag, 18. November 2017

6,3,3

Bin heute um 6 Uhr aufgestanden, einfach weil mir danach war.
Über 3 Stunden hab ich fahrend verbracht.
Ungefähr 3 Stunden bin ich gegangen.
Den Rest muss man nicht erwähnen.
Jetzt freue ich mich auf's Bett.

Gute Nacht.



juhk. d

Freitag, 17. November 2017

Schmapf

Guten Abend.

Ich sitze gerade in der Küche und esse Spaghetti. 
Na ja, nicht wirklich Spaghetti, weil es keine Spaghettinudeln sind. 
Anarchie, 100% Anarchie.

Jedenfalls schmeck's richtig gut. Applaus für mich. Dankeschön.

Wie verläuft Ihr Abend? 



juhk. d