Montag, 27. Mai 2019

[ Buchgeflüster ] - Sleeping Beauties

Sleeping Beauties von Stephen und Owen King

Es beginnt in Australien und breitet sich schnell auf der ganzen Erde aus: Frauen wachen nach dem Einschlafen nicht mehr auf. Sie werden in ein Kokon eingewickelt und wenn man versucht, das Kokon zu öffnen, reagieren sie äußerst aggressiv.
Diese Schlafkrankheit wird schnell als Aurora bekannt.
Am ersten Tag von Aurora taucht aus den Wäldern der Kleinstadt Dooling eine mysteriöse, nackte Frau auf. Sie trifft auf zwei Männer in einem Wohnwagen, tötet diese mit ihren bloßen Händen und geht dann in Stadt. Dort wird sie kurzerhand von Lila Norcross, Sheriff von Dooling, festgenommen und ins Frauengefängnis gebracht.
Schnell stellt sich heraus, dass diese Frau, sie nennt sich Evie Black, ganz normal schlafen und aufwachen kann....



Sleeping Beauties erinnert an ein bisschen an Die Arena: eine Stadt in einer Notsituation, zwei Interessensgruppen.
Ganz überzeugen konnte es mich nicht. Liegt teilweise einfach an der Geschlechterthematik: es hängt mir einfach schon so sehr zum Hals raus, wenn's einfach nur Schwarz/Weiß ist. Man kann ja kaum noch ins Internet, ohne damit bombardiert zu werden und oftmals ist es halt wirklich nur Schwarz/Weiß. So leider auch öfters im Buch. 

Dann liegt es noch an den teilweise völlig unverständlichen Rektionen der Männer. Kaum sind die Frauen eingeschlafen, sind die Männer plötzlich wieder kleine Kinder und die Stadt wird verwüstet....
Weltuntergang, wir sind verdammt, die Frauen wachen nie wieder auf. Buuhuu.

Das dazu.
Ansonsten ist das Buch ganz gut geschrieben: die Story hält bei Laune, einige Charaktere sind interessant, aber manche sind dann doch recht anstrengend.... 


Daher bekommt Sleeping Beauties 3 von 5 Motten.


juhk. d

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