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Samstag, 29. Juni 2013

Spiel-Review: "Dementium"

"Dementium: Die Anstalt" ist ein First-Person-Survival-Horror-Shooter, der am 17. April 2009 für den Nintendo DS erschienen ist.

Man ist in einem Krankenhaus voller Zombies und anderen Monstern. Man ist aber nicht nur immer im Krankenhaus drinnen, sondern kommt auch mal auf das Dach oder in einen Hof.
Aber es sieht in den einzelnen Bereichen alles ziemlich gleich aus... Mit ganz viel Blutspritzern.


Besonders viele verschiedene Monstertypen gibt es auch nicht...
Es gibt vier verschieden Gegner.

  • Zombies: Das sind die Standard Gegner. Von denen gibt es aber zwei verschiedene Arten. Einmal die ganz Normalen und dann gibt es noch welche, die irgend so eine grüne Flüssigkeit (vermutlich Säure) spritzen können.
  • Würmer/Larven: Das sind auch Standard Gegner. Diese schreien wie Babys und klettern auch an den Wänden herum. Sie sind die schwächsten Gegner, weswegen sie immer in Gruppen kommen. Von denen gibt es auch zwei verschieden Arten. Normale die einen Pistolenschuss aushalten und grüne, die zwei Schüsse aushalten.
  • Oberkörper eines Zombies: Diese Gegner klettern auch an Wänden herum und spucken die ganze Zeit Säure.
  • Fliegende schreiende Köpfe: Das ist definitiv der nervigste Gegnertyp. Sie fliegen immer auf einer geraden Bahn und schreien die ganze Zeit, was total nervt... Man kann zwar den Ton ausschalten, dieser trägt aber sehr viel zur Atmosphäre bei. Sobald sie dich gesehen haben, verfolgen sie dich und wenn sie dich treffen, verlierst du 3 von 10 Energiepunkte und sie halten auch sehr viel aus...
Es gibt aber auch natürlich Bosse. Insgesamt vier verschiedene, von denen zwei doppelt vor kommen, nur dann etwas stärker. Aber zu denen sage ich nun nichts.

Kommen wir zum Schwierigkeitsgrad. Es gibt nur einen und dieser ist schon etwas fordernd. Bei mir herrschte sehr oft Munitions- und Gesundheitsmangel, was vermutlich auch den Schwierigkeitsgrad ausmacht. Ich habe fast 6 Stunden zum Durchspielen gebraucht, ist also etwas kurz.... Besonders das letzte Kapitel hat total genervt, da man immer wieder von vorne anfangen musste, wenn man starb und der letzte Boss ist nicht gerade einfach, wenn man nicht weiß wie er geht.

Es gibt acht verschieden Waffen, von denen Eine eine Taschenlampe ist. 
Und diese ist für mich die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Die empfinde ich als sehr gelungen. Mir gefällt es auch total, dass sie manchmal flackert und am besten gefällt mir, dass man durch Gegenstände "durch leuchten" kann xD Also nichts wirft einen Schatten, sondern für das Licht der Taschenlampe gibt es sozusagen keine Gegenstände. Ich hoffe ihr kennt euch aus, wie ich das meine.

Man findet auch sehr oft an Wänden Lautsprecher, die ein Rauschen von sich geben. Soll glaub ich wie das Radiorauschen von "Silent Hill" sein, nur dass es hier keinen Sinn hat, sondern nur zur Soundkulisse gehört. 

Bei der Musik gibt es auch nicht besonder viel Abwechslung, aber es baut sich alles im allem eine schön beklemmende Atmosphäre auf.

Fazit: Mir hat es das Spiel Spaß gemacht. Bekam auch manchmal leicht Angst, besonders wenn die Munition oder Gesundheit knapp wurde und ich dann um eine Ecke oder in den nächsten Raum ging. Es kann aber auch frustrierend sein, wenn du fast tot bist und so viele Gegner da sind, da Gesundheit und Munition Nachschub eher selten kommt. Das doofe ist nur, dass die Gegner sofort wieder spawnen wenn du den selben Raum nochmal betrittst, in dem du gerade ein paar Monster getötet hast. Wiederspielwert hat es für mich leider eigentlich nicht, schlecht ist es aber trotzdem nicht.
Wer aber ein ähnliches Spiel wie "Silent Hill" oder "Doom" erwartet, wird glaub ich enttäuscht werden, ich kann das aber nicht wirklich beurteilen, da ich nie eines der Spiele gespielt habe.

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